
WAHLPROGRAMM LANDRATSWAHL 2011
Mut zu Veränderungen!
Für unseren Landkreis. Mit einer Politik der klaren Linien.
Ein sozialer, wirtschaftlich pulsierender und touristisch attraktiver Landkreis Regen steht im Mittelpunkt meines Denkens und Handelns.
Mein folgendes Arbeitsprogramm zeigt Wege in die Zukunft unseres Landkreises auf.
Dabei will ich stets über Parteigrenzen hinweg gemeinsam handeln!
15 Ziele für unseren Landkreis:
Landratsamt Regen: Dienstleistung und Service statt Bürokratie!
Ich stehe dafür, das Landratsamt wie ein serviceorientiertes Unternehmen professionell zu führen und Bürokratie weiter rigoros abzubauen. Auch sage ich: In einem strukturschwachen Raum, wie dem Landkreis Regen, können wir es uns nicht leisten, Gesetze - etwa das Baurecht – strenger auszulegen, als Landkreise in Ballungsräumen, die sich vor Zuzug gar nicht mehr retten können. Wir müssen alles tun, damit vor allem junge Menschen eine Perspektive in unserer Region haben! Es kann nicht sein, dass wir auf dem Land Gesetze deutlich strenger auslegen als in städtischen Gebieten (z.B. im Bauamt bei Bausachen und in der Verkehrsbehörde bei KFZ-Zulassungen und Führerscheinangelegenheiten)! Wir wollen Menschen in der Region halten bzw. für unsere Region gewinnen! Folglich müssen wir uns durch besondere Flexibilität und Hilfsbereitschaft und nicht durch besonders enge Rechtsauslegung hervortun! Im Landratsamt brauchen wir „Entscheidungen des gesunden Menschenverstands“!
Alle Details: www.michael-adam.eu/behoerdenfuehrung
Aktive Entwicklung und Vermarktung des Wirtschaftsstandorts Landkreis Regen!
Ich will den Wirtschaftsstandort Landkreis Regen voranbringen. Ganz konkret: Als Landrat würde ich ein gemeindeübergreifendes Gewerbeflächenmangement einführen und unsere Region durch laufende Image- und Pressekampagenen als Wirtschaftsraum künftig so aktiv vermarkten, wie man auch eine Urlaubsregion bewirbt. In diesem Zusammenhang würde ich zusammen mit Kommunen und wirtschaftlichen Leistungsträgern versuchen, echte Stärken unserer Region herauszuarbeiten, gezielt zu entwickeln und zu vermarkten. Außerdem würde ich die Bemühungen der Landkreis-Wirtschaftsförderung um Fördermittel für Betriebe weiterhin konsequent unterstützen. Auch würde ich als Landrat regelmäßig all diejenigen Akteure zusammenführen, die sich um die wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Region bemühen: Förderstellen, Landkreis-Wirtschaftsförderung, Firmen, Schulen, Kammern und Verbände. Nur gemeinsam können brauchbare, konkrete Ideen und Konzepte entwickelt werden!
Alle Details: www.michael-adam.eu/wirtschaft
Beim Straßen-, Schienen- und DSL-Ausbau endlich auch die eigenen Hausaufgaben machen!
Unser Landkreis braucht schnellstmöglich eine bessere Verkehrs- und Internetanbindung! Besonders dringend ist neben dem Autobahnzubringer Hangenleithen der (dreispurige) Ausbau von B11 und B85, um die tägliche Fahrt zum Arbeitsplatz abzukürzen und sicherer zu machen, sowie um die Lärmbelästigung für Anlieger zu vermindern (z.B. in Patersdorf). Als Landrat würde ich mich aber nicht nur in München, Berlin und Brüssel dafür einsetzen, dass Gelder für den Straßen-, Schienen- und DSL-Ausbau in die Region kommen. Das allein ist zu wenig! Vielmehr würde ich dafür Sorge tragen, dass wir auch im Landkreis Regen selbst endlich unsere Hausaufgaben gründlich machen! Es darf uns nämlich nicht mehr passieren, dass bereits eingeplante Straßenbauprojekte seitens der Bayerischen Staatsregierung zurückgestellt werden müssen, weil die entsprechenden Planungen bei uns noch gar nicht abgeschlossen sind (z.B. Umgehungen Patersdorf und Langdorf-Zwiesel)!
Alle Details: www.michael-adam.eu/infrastruktur
Tourismus: Professionell und über Kirchtürme hinaus!
Der Tourismus muss in einem strukturschwachen Raum, wie dem Landkreis Regen, dringend deutlich stärker als bisher als wichtiger Wirtschaftsfaktor gesehen werden. Wenn es gelingen soll, die massiven Übernachtungsrückgänge der letzten Jahre wieder auszugleichen, sind professionelle Vermarktungs- und Vertriebsstrukturen unbedingt erforderlich! Andere Ferienregionen haben solche seit Jahren. Klar ist aber: Eine einzelne Kommune kann auf dem riesigen Tourismusmarkt werbemäßig nichts erreichen. Deshalb schlage ich die Gründung einer landkreisweiten ArberLand-Tourismus-GmbH nach Vorbild der Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH vor! Diese soll neben gemeinsamer Gästebetreuung und gemeindeübergreifendem Marketing vor allem auch einen landkreisweiten Tourismusvertrieb enthalten, der über alle modernen Vertriebswege touristische Produkte verkauft (z.B. Reiseveranstalter, Internet).
Alle Details: www.michael-adam.eu/tourismus
Erhalt kommunaler Sport- und Freizeiteinrichtungen im Landkreis Regen!
Kommunale Sport- und Freizeiteinrichtungen (z.B. Bäder, Museen, Eishalle, ArberLandHalle) sorgen für echte Lebens- und Urlaubsqualität im Landkreis Regen. Doch ist der dauerhafte Fortbestand vieler dieser Einrichtungen fraglich, weil sich die kommunale Finanzausstattung in den letzten Jahren massiv verschlechtert hat. Deshalb schlage ich den gemeinsamen Betrieb dieser Einrichtungen in einer Landkreis-Regen-Betriebs- und Vermarktungsgesellschaft vor. Gemeindeübergreifend sollen Betriebskosten gespart sowie Marketing und Veranstaltungsmanagement professionalisiert werden. Hier stelle ich mir auch die Entwicklung und Bewerbung einer eigenen Marke, „Eventregion ArberLand“ vor.
Alle Details: www.michael-adam.eu/sport-freizeit
Beste Bildung und Ausbildung im Landkreis gegen Abwanderung junger Menschen und Fachkräftemangel!
Der Landkreis Regen ist besonders stark vom demographischen Wandel betroffen. Deshalb muss es uns gelingen, jungen Menschen beste Bildungs- und Ausbildungsperspektiven zu eröffnen, um diese in der Region zu halten! Als Landrat würde ich dafür kämpfen, dass auch weiterhin laufend in Sanierung (z.B. Realschule Zwiesel), sowie Aus- und Neubau (z.B. Internat Hotelfachschule Viechtach) der landkreiseigenen Schulen investiert wird. Zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit und auch Fachkräftemangel müssen Landkreis, Kommunen, Schulen, Wirtschaft und Bildungsträger (z.B. Kolping-Berufsbildungszentrum Regen) noch stärker an einem Strang ziehen! Auch darf es keine Denkverbote bei der Anwerbung junger Fachkräfte von außen zur Deckung des Fachkräftebedarfs geben!
Alle Details: www.michael-adam.eu/bildung-ausbildung
Nach dem Vorbild Teisnach: Weitere Technologie-Transferzentren schaffen!
Der Technologie-Campus der Fachhochschule Deggendorf in Teisnach hat eindrucksvoll bewiesen: Es kann gelingen, neue Arbeitsplätze für junge, gut qualifizierte Menschen (z.B. Ingenieure) im Landkreis Regen zu schaffen! Diesen Weg würde ich als Landrat weiterhin konsequent beschreiten. Es muss gelingen, weitere Technologie-Transferzentren in den Landkreis Regen zu holen: Möglich wäre dies etwa im Kunststoff-Bereich in Viechtach, weil dort bereits Unternehmen mit hoher Kompetenz in diesem Sektor sitzen. Auch würde ich für eine Anbindung von Zwiesel an den Glas-Campus in Spiegelau kämpfen.
Alle Details: www.michael-adam.eu/wirtschaft
Hochwertige, wohnortnahe medizinische Versorgung – bei fairen Arbeitsbedingungen!
Als Ihr Landrat würde ich für den Erhalt einer hochwertigen, wohnortnahen medizinischen Versorgung in unseren Kreiskrankenhäusern in Viechtach und Zwiesel kämpfen. Dies kann aber nur dann gelingen, wenn der Landkreis Regen laufend in beste Medizintechnik investiert, um gegenüber umliegenden Krankenhäusern dauerhaft konkurrenzfähig zu bleiben und schwarze Zahlen schreiben zu können. Klar ist aber, dass die „schwarze Null“ nicht einseitig auf Kosten der Mitarbeiter erreicht werden darf, die die guten Betriebsergebnisse hart erarbeiten. Es darf keiner Mitarbeiter 1. und 2. Klasse geben! Größten Wert würde ich auf eine aktive Nachwuchsgewinnung im Landärztebereich legen. Hier würde mein voller Einsatz der Suche nach einem zweiten Frauenarzt gehören, um die Gynäkologie in Viechtach zu erhalten. Es soll auch in Zukunft „gebürtige Viechtacher“ geben!
Alle Details: www.michael-adam.eu/gesundheit
Energiewende aktiv als regionale Wachstums-Chance nutzen, anstatt zu nur passiv zu verwalten!
Die Energiewende hin zu Biomasse, Wind-, Wasser- und Solarenergie ist derzeit in aller Munde. Auch bietet sie unserer Region große Wachstumschancen. Wichtig ist aber, dass sich der Landkreis Regen hier aktiv einbringt und nicht nur passiv verwaltet. Es gilt nämlich stets abzuwägen zwischen dem Willen zu erneuerbaren Energien und dem Erhalt unseres intakten Landschaftsbilds! Als Landrat würde ich eine gemeindeübergreifende Bauleitplanung für erneuerbare Energien vorantreiben! Zwar hat jede Kommune selbst allein die Planungshoheit für ihr Gebiet, doch muss es klare gemeindeübergreifende Zielsetzungen und Planungsgrundlagen geben, damit es ein Miteinander und kein Gegeneinander im Landkreis Regen gibt. Anstatt kostenaufwändig einen eigenen Landkreis-Energieberater einzustellen, schlage ich vor, die Kosten für eine Erstberatung von Bürgern und Betrieben durch in der Region bereits tätige Energieberater seitens des Landkreiseses zu übernehmen. Außerdem würde ich mich für die Umsetzung von Bürgerbeteiligungsmodellen stark machen. Denn das Geld aus erneuerbaren Energien muss in der Region bleiben!
Alle Details: www.michael-adam.eu/umwelt-nachhaltigkeit
Gläserner Landrat und gläsernes Landratsamt!
Als Bürgermeister von Bodenmais habe ich alle Altlasten konsequent aufgedeckt und die Bürgerinnen und Bürger regelmäßig und vollumfänglich über die Gemeindepolitik informiert. Diesen Weg würde ich auch als Landrat fortsetzen! Einmal pro Jahr würde ich mich daher in drei Landkreisbürgerversammlungen den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen. Dies halte ich für die Pflicht eines Volksvertreters! Dem Kreistag würde ich den Erlass einer Informationsfreiheitssatzung für den Landkreis Regen vorschlagen. Denn der Landkreis hat vor seiner Bevölkerung nichts zu verstecken! Zudem würde ich als „gläserner Landrat“ selbstverständlich alle meine Einkünfte vollumfänglich auf meiner privaten Homepage auflisten und erläutern. Jeder soll wissen können, von wem ich als Landrat welche Gelder beziehe und warum!
Alle Details: www.michael-adam.eu/transparenz-buergerbeteiligung
Mehr Demokratie und Mitbestimmung wagen: Einführung von Beiräten in der Kreistagsarbeit!
Spätestens seit Stuttgart 21 sind die Zeiten vorbei, in denen Politiker glauben konnten, sie könnten an der Bevölkerung vorbei regieren! Politik lebt heute vielmehr von breiter Diskussion und Mitbestimmung. Deshalb habe ich in Bodenmais stets eine umfassende Bürgerbeteiligung in allen politischen Bereichen betrieben (z.B. bei der Entwicklung eines integrierten Ortsentwicklungskonzepts). Als Ihr Landrat würde ich Jugend-, Frauen, Senioren- und Behindertenbeiräte einberufen, die im Vorfeld aller Entscheidungen im Kreistag zu beteiligen und zu hören sind. Außerdem würde ich die gute Arbeit der Agenda-Arbeitskreise weiter konsequent begleiten und in den politischen Alltag einfließen lassen.
Alle Details: www.michael-adam.eu/transparenz-buergerbeteiligung
Öffentliche Wertschätzung und sachgerechte Ausstattung für unsere Feuerwehren!
Während in Ballungszentren Berufsfeuerwehren eingesetzt werden, wird der Feuerwehrdienst im Landkreis Regen allein durch ehrenamtliche Feuerwehrmänner und –Frauen gewährleistet. Hier kann nicht oft genug betont werden, dass die gesamte Region dankbar dafür sein muss, dass es Ehrenamtliche gibt, die sich zur jeder Tages- und Nachtzeit z.B. bei Bränden und Verkehrsunfällen selbstlos in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Besonders hervorzuheben ist hier, dass unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute permanent und auf hohem Niveau aus- und fortgebildet werden, um ihre Aufgaben bestens erfüllen zu können. Deshalb würde ich mich als Landrat dafür einsetzen, dass Landkreis und Kommunen auch weiterhin für eine möglichst optimale Ausstattung der Feuerwehren sorgen. An unserer Sicherheit darf nicht gespart werden! Hierbei wird in den nächsten Jahren die Umstellung auf den Digitalfunk ein großes Thema sein.
Alle Details: www.michael-adam.eu/feuerwehren
Einführung einer attraktiven Ehrenamtskarte durch den Landkreis Regen!
Als Ihr Landrat würde ich gleich im ersten Amtsjahr eine Ehrenamtskarte einführen, mit der Ehrenamtliche im Landkreis Regen verschiedenste Leistungen ermäßigt oder kostenlos in Anspruch nehmen könnten. Dieses Kartensystem soll sich an das Pilotprojekt „Bayerische Ehrenamtskarte“ des Bayerischen Sozialministeriums anlehnen, jedoch den Erfordernissen des Landkreises Regen angepasst, und um zahlreiche regionale Leistungen sowie die bwm®-Card ergänzt werden. Auf diese Weise erhalten unseren vielen Ehrenamtlichen in Feuerwehren, Rettungsdiensten, Vereinen und Verbänden wenigstens ein kleines „Dankeschön“!
Alle Details: www.michael-adam.eu/ehrenamt
Klares Ziel: Die Bundeswehr muss in Regen bleiben!
Die Bayerwald-Kaserne in Regen ist als großer Arbeitgeber nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region. Vielmehr ist die Bundeswehr vor Ort eine Institution, die im öffentlichen Leben engstens mit den Menschen im Landkreis Regen verbunden ist. Deshalb würde als Landrat mein vollster Einsatz dem Erhalt der Regener Kaserne gehören! Ich widerspreche klar dem Bundesverteidigungsminister: Verteidigungspolitik ist sehr wohl Infrastrukturpolitik! Denn es ist nicht einzusehen, dass Kasernen in ländlichen Räumen geschlossen werden sollen, so lange noch Bundeswehrstandorte in Ballungsgebieten bestehen! Schließlich ist es in Städte viel leichter möglich, die Folgen von Kasernenschließungen (Arbeitsplatzverluste, Brachflächen) durch hohe Investitionsbereitschaften aufzufangen. Ich sage: Wer es ernst meint mit der Förderung des ländlichen Raums, darf die Bayerwald-Kaserne nicht schließen!
Alle Details: www.michael-adam.eu/bundeswehr
Konsequente Weiterentwicklung des ÖPNV im Landkreis Regen!
Der öffentliche Personennahverkehr ist in weiten Landkreisteilen alles andere als bedarfsgerecht aufgestellt. Eine Bahnfahrt zum Arbeitsplatz in Ballungszentren wie München, Regensburg oder Passau gleicht fast einer halben Weltreise. Daher würde ich als Landrat für eine Weiterentwicklung und Flexibilisierung des GUTi-Systems kämpfen, um deutliche ÖPNV-Mehreinnahmen und dadurch auch Verbesserungen bei Taktungen und Fahrplänen von Bussen und Bahnen zu erreichen. Ich sage deutlich: Mein voller Einsatz gehört der Wiederbelebung der Bahnlinie Gotteszell-Viechtach. Ehrlich ist es aber auch zu sagen: Ohne eine Steigerung der Fahrgastzahlen durch eine Flexibilisierung und Ausweitung von GUTi wird die nur sehr schwer zu erreichen sein! Außerdem würde ich mich für die Einführung eines „Einheimischentickets“ einsetzen, damit nicht nur Urlaubsgäste kostengünstig Bus und Bahn fahren können! Letztlich würde ich dafür kämpfen, dass die kostenlose Fahrradmitnahme in Zügen in unserer künftigen E-Bike-Region wieder möglich wird!
Alle Details: www.michael-adam.eu/oepnv