Eventregion ArberLand - Michael Adam – Erster Bürgermeistermeister des Marktes Bodenmais & SPD-Landratskandidat für den Landkreis Regen
Michael Adam
Michael Adam Bundestagskandidat


PDF Icon Diese Seite als PDF downloaden

„Eventregion ArberLand“:
Gründung einer Landkreis Regen Betriebs- und Vermarktungsgesellschaft mbH

Als Ihr Landrat wäre es mein Ziel, die kommunalen Sport- und Freizeiteinrichtungen im Landkreis Regen dauerhaft zu erhalten, sowie deren Angebot noch weiter auszubauen. Ich würde mich dafür einsetzen, unseren Landkreis als „Eventregion ArberLand“ zu entwickeln und werbemäßig in der Region, aber auch in unseren Urlauberquellmärkten zu positionieren. Ich sehe unsere Sport- und Freizeiteinrichtungen aber nicht nur als zwingend notwendiges Angebot für unsere Urlaubsgäste, sondern vor allem auch als ein entscheidendes Stück Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises. Die Qualität unserer Einrichtungen muss daher erhalten bleiben, wenn ein immer weiteres Abwandern der jungen Bevölkerung verhindert werden soll. Auch brauchen unsere Vereine, Verbände und Gruppen weiterhin erstklassige Trainingsbedingungen für den Breiten- und Spitzensport!

 Sport- und Freizeiteinrichtungen im Landkreis Regen – eine Bestandsaufnahme

Seit Jahren haben Landkreis-Kommunen immer stärkere Probleme, ihre Sport- und Freizeiteinrichtungen zu unterhalten und - aus klassischen Verwaltungsstrukturen und vergleichsweise kleinen Betriebs- und Marketing-Etats heraus - professionell zu betreiben. Beispiele für solche Einrichtungen sind etwa Hallen- und Freibäder, Eishalle, ArberLandHalle, Aktivzentrum Bretterschachten und die kommunalen Museen. Diese können zwar von Bürgern und Urlaubsgästen aus allen Landkreis-Kommunen genutzt werden, die finanziellen Lasten dieser ausnahmslos nicht kostendeckenden Einrichtungen liegen aber allein auf den Schultern einiger weniger Städte und Gemeinden. Anträge auf staatliche Zuschüsse oder Trägerschaften, sowie auf Unterstützung durch den Landkreis Regen wurden in der Vergangenheit stets abgelehnt. Deshalb steht die Schließung solcher Einrichtungen bei den alljährlichen Haushaltsberatungen der betreffenden Kommunen auch immer wieder auf der Tagesordnung. Einige Einrichtungen, wie z.B. das Arber-Wellenbad Bayerisch Eisenstein, mussten in den letzten Jahren bereits schließen.

Hinzu kommt, dass auch unsere Einrichtungen des Spitzensports wie das Landesleistungszentrum Arber-Rastbüchl unterfinanziert sind. Bund, Land und Bezirk sind hier – trotz intensivster, jahrelanger Bemühungen unserer Mandatsträger und Sportfunktionäre - nicht bereit, Gelder für die Weiterentwicklung unserer Anlagen zur Verfügung zu stellen.

 

 Mein Ziel: Erhalt und Weiterentwicklung von Sport- und Freizeiteinrichtungen

Wenn unser Landkreis eine attraktive und lebenswerte Region für alle Einheimischen und Gäste bleiben soll, muss es gelingen, das Angebot unserer kommunalen Sport- und Freizeiteinrichtungen zu erhalten, ja sogar weiterzuentwickeln. Nachdem sowohl der Freistaat Bayern, der Bezirk Niederbayern und der Kreistag des Landkreises Regen Trägerschaftsübernahmen und Betriebskostenzuschüsse für kommunale Einrichtungen in der Vergangenheit mehrfach abgelehnt haben, muss nach neuen Wegen gesucht werden. Denn klar ist, dass Nichtstun mittelfristig zu Einrichtungsschließungen führen wird. Nach dem Motto „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott“, muss es uns also auch ohne externe Zuschüsse gelingen, Unterhalt und Betrieb unserer Sport- und Freizeiteinrichtungen mittel- und langfristig sicherzustellen.

Auch das Landesleistungszentrum Arber-Rastbüchl (LLZ) als Einrichtung des Spitzensports muss dringend weiterentwickelt werden. Nachdem hier überörtliche Sportzuschüsse trotz intensivster Bemühungen aber nicht zu erwarten sind, muss sich die Region selbst helfen. Nutzung und Finanzierung der Anlage muss auf eine neue Basis gestellt werden, sonst droht auf Dauer Stillstand bei den wichtigen Bemühungen, das LLZ weiterzuentwickeln und die sportlichen Talente unserer Region optimal zu fördern!

 

 Der Weg zum Ziel: Zusammenfassung kommunaler Sport- und Freizeiteinrichtungen in einer Landkreis Regen Betriebs- und Vermarktungsgesellschaft mbH!

Nach meiner Vorstellung sollen kommunale Sport- und Freizeiteinrichtungen im Landkreis Regen in Zukunft in einer Landkreis Regen Betriebs- und Vermarktungsgesellschaft mbHgemeinsam betrieben werden. Es gibt bereits zahlreiche, vergleichbare Gesellschaften, die bewiesen haben, dass eine derartige gemeinsame Betriebsführung der richtige Weg ist (z.B. die Sportstätten GmbH im thüringischen Oberhof).

  • Mein Anspruch an eine Landkreis Regen Betriebs- und Vermarktungsgesellschaft mbH:

Ein dauerhafter Erhalt unserer kommunalen Sport- und Freizeitstätten kann nicht dadurch gelingen, dass jede Kommune für sich allein - aus klassischen Verwaltungsstrukturen heraus - versucht, Ihre Einrichtung(en) zu erhalten. Den Erhalt unserer Einrichtungen können wir nur dann erreichen, wenn wir es schaffen, o.g. Einrichtungen gemeinsam, professionell (d.h. in einer privatwirtschaftlichen Struktur und mit einem Geschäftsführer mit Event- und Marketing-Erfahrung) zu betreiben. Aus den Einrichtungen muss betriebs- und werbemäßig das Maximum herausgeholt werden. Zudem müssen die Angebote dieser Einrichtungen unseren Urlaubsgästen auch aktiv verkauft werden (durch moderne Vertriebsprodukte der von mir angedachten ArberLand-Tourismus GmbH). Nur durch Zusammenfassung aller bisherigen Einzelanstrengungen kann dies gelingen.

  • Aufbau der Landkreis Regen Betriebs- und Vermarktungsgesellschaft mbH:

Die GmbH würde ich als Landrat wie folgt aufbauen:

    • In der GmbH sollen alle bedeutenden Sport- und Freizeiteinrichtungen zusammengefasst und gemeinsam, professionell betrieben und vermarktet werden.
    • Die einzelnen Einrichtungen verbleiben zwar im Besitz der jeweiligen Eigentümer (Kommunen), die GmbH betreibt diese Einrichtungen aber gemeinsam.
    • Zwischen GmbH und Eigentümern werden entsprechende Miet- und Betriebsführungsverträge geschlossen, die regeln, wie und zu welchen Konditionen die jeweiligen Einrichtungen geführt werden sollen.
    • Der Betrieb der Sport- und Freizeitstätten obliegt im Tagegeschäft der GmbH, die jeweiligen Kommunen geben die grundsätzliche Kontrolle über ihre Einrichtungen aber keinesfalls aus der Hand. Sie profitieren von gemeinsamem, professionellem Betrieb.
    • Die GmbH soll von einem Geschäftsführer aus der privaten Wirtschaft mit Marketing- und Event-Erfahrung geführt werden. Dieser soll nach objektiver Leistung bezahlt werden, um einen echten Leistungsanreiz zu haben.
    • Gesellschafter dieser GmbH sollen neben dem Landkreis Regen diejenigen Städte und Gemeinden sein, die der GmbH ihre Anlagen zum gemeinsam Betrieb überlassen. Der Landkreis Regen soll mit 49%, die Kommunen insgesamt mit 51% beteiligt sein. Dies stellt sicher, dass der Landkreis zwar genug überörtlichen Einfluss hat, die Städte und Gemeinden die Kontrolle über ihre Einrichtungen aber selbst in der Hand behalten.
    • Ein Aufsichtsrat bestehenden aus Vertretern des Landkreises und der angeschlossenen Kommunen kontrolliert die Arbeit des Geschäftsführers und gibt die Grundzüge der Geschäftspolitik vor.
    • Die Kommunen erhalten am Jahresende von der GmbH eine Abrechnung über das aufgelaufene Betriebskostendefizit ihrer jeweiligen Einrichtung(en). Ziel ist es hier aber, durch gemeinsamen Betrieb und professionellere Vermarktung Kostenersparungen für alle zu erreichen.
    • Der Landkreis Regen übernimmt – gemäß geltendem Kreistagsbeschluss – keinerlei Kosten für laufende Leistungen der GmbH. Die GmbH finanziert sich über die o.g. Zahlungen der teilnehmenden Kommunen für den Betrieb deren Einrichtungen, durch Sponsoring und Werbeeinnahmen, durch Partnerschaften u.ä. Landkreis und teilnehmende Kommunen müssten bei Gründung lediglich eine einmalige Anschubfinanzierung in Form einer Gesellschaftereinlage leisten. Zudem hielte sich der Landkreis Regen die Möglichkeit offen, zu einem späteren Zeitpunkt Zuschüsse zum gemeinsamen Betrieb von Sport- und Freizeitstätten zu leisten.
    • Um konsequent Personalkosten zu sparen, ist es anzudenken, die Landkreis Regen Betriebs- und Vermarktungsgesellschaft mbH sowie die ebenfalls angedachte ArberLand-Tourismus GmbH zwar als getrennte Gesellschaften aufzustellen, aber lediglich einen gemeinsamen Geschäftsführer für beide Betriebe einzustellen.
  • Aufgaben der Landkreis Regen Betriebs- und Vermarktungsgesellschaft mbH:
    • Gemeinsame, professionelle Vermarktung aller Einrichtungen zur Auslastungsoptimierung (unter dem Markennamen „Eventregion ArberLand“).
    • Kostensenkung durch gemeinsamen Einkauf und gemeinsames, einrichtungsübergreifendes Personalwesen.
    • Verknüpfung dieser Einrichtungen mit touristischen Vermarktungskonzepten und Produktentwicklung (z.B. Abverkauf von Produkten, die aus Übernachtungsleistungen und freien Eintritten in Einrichtungen bestehen).
    • Entwicklung von Veranstaltungskonzepte und professionelle Vermarkung.
    • Professionelles Hallenmanagement z.B. der Eishalle und der ArberLandHalle.
    • Gewinnung von Werbepartner und Sponsoren für allgemeinen Betrieb und speziell für Events (Drittmittelakquise).
    • Organisation bzw. Gewinnung von Veranstaltungen mit überregionaler Werbewirklung (vergleichbar mit Arber-Weltcup).
    • Kooperation mit der ArberLand-Tourismus GmbH zur Realisierung Gästekarten, mit der Urlaubsgäste alle landkreisweiten Einrichtungen kostenlos bzw. kostenermäßigt nutzen können (Kein Kirchturmdenken mehr! Der Urlaubsgast besucht eine Region, und nicht nur einen einzelnen Ort!).
    • Die enge Einbindung des Kulturbeauftragten und des Sportbeauftragten des Landkreises Regen, Roland Pongratz und Hans Plötz, soll sicherstellen, dass Veranstaltung nicht nur auf Gewinnmaximierung ausgerichtet sind, sondern auch kulturelle und sportliche Mehrwerte generieren.
    • Einbindung vor allem auch des Landesleistungszentrums Arber-Rastbüchl (LLZ) in die touristische Vermarktung. Das LLZ muss zwar stets eine Einrichtung des Spitzensports bleiben, jedoch wird es nur über zusätzliche touristische Einnahmen möglich sein, die Anlage weiter auszubauen. Überregionale Mittel werden in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung stehen. Deshalb müssen wir selbst Gelder für das LLZ akquirieren, um unseren Spitzensport zu stärken!

 

Mein Motto:
„Sport- und Freizeitstätten im Landkreis Regen unter der Marke „Eventregion ArberLand“ gemeinsam, professionell betreiben und vermarkten!“

Mein klares Ziel:
Erhalt und Weiterentwicklung bestehender Sport- und Freizeitstätten im Landkreis Regen (z.B. Eishalle, ArberLand-Halle, Bäder und Museen, sowie Landesleistungszentrum Arber-Rastbüchl)!