Konzept Bildung und Ausbildung - Michael Adam – Erster Bürgermeistermeister des Marktes Bodenmais & SPD-Landratskandidat für den Landkreis Regen
Michael Adam
Michael Adam SPD-Landratskandidat für den Landkreis Regen

Bildung und Ausbildung



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Beste Bildung und Ausbildung im Landkreis gegen Abwanderung junger Menschen und Fachkräftemangel!

Wirtschafts- und Bildungsstandort Landkreis Regen – eine Bestandsaufnahme
Ohne jeden Zweifel ist der Landkreis Regen ein schwieriger Wirtschaftsstandort. Dies liegt in erster Linie jedoch nicht mehr - wie früher - an der Nähe zur tschechischen Grenze, sondern in erster Linie an der mangelhaften Anbindung des Landkreises an das "schnelle" Straßen-, Schienen- und DSL-Netz.

Es steht außer Frage, dass Heinz Wölfl in den letzten Jahren schon einiges auf den Weg gebracht hat. Ein Beispiel ist die professionelle Arbeit der Wirtschaftsförderung im Landratsamt. Auch konnte auf kommunaler Ebene einiges bewegt werden, wie etwa die Einrichtung des Technologie-Campus in Teisnach. Diese Einrichtung hat direkt und indirekt
zahlreiche neue, qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.

In diesen Bereichen hat der Landkreis Regen in den letzten Jahren einige Schritte nach vorne gemacht. Verschiedenste Probleme sind aber nicht wegzudiskutieren: Die niedrige Arbeitslosigkeit in der Region ist durch die übermäßig hohe Zahl derjenigen erkauft, die täglich bereit sind, aus dem Landkreis auszupendeln. Außerdem liegen Löhne und damit Kaufkraft regelmäßig im untersten Drittel aller westdeutschen Landkreise. Die Landflucht insbesondere der jungen, qualifizierten Generation im Landkreis Regen ist das größte Problem für den Wirtschaftsstandort Landkreis Regen: Ohne qualifizierte Arbeitskräfte keine Betriebsansiedlungen – ohne Betriebe keine qualifizierten Arbeitskräfte, die im Landkreis leben UND arbeiten. Ein Teufelskreis, der durchbrochen werden muss! Besonders bitter: Der Landkreis Regen gibt viel Geld für Bildung und Ausbildung junger Menschen aus, kann diese nach Ausbildungsende aber meist nicht in der Region halten.

Aktive Entwicklung und Vermarktung des Wirtschaftsstandorts Landkreis Regen!
Ich will den Wirtschaftsstandort Landkreis Regen voranbringen. Ganz konkret: Als Landrat würde ich ein gemeindeübergreifendes Gewerbeflächenmanagement aufbauen. Außerdem würde ich eine umfassende Darstellung des Wirtschaftsstandorts im Internet einführen, und unsere Region durch laufende moderne Image- und Wirtschaft-Standortkampagnen so aktiv vermarkten, wie man auch eine Urlaubsregion bewirbt. In diesem Zusammenhang würde ich zusammen mit Kommunen und wirtschaftlichen Leistungsträgern versuchen, echte Stärken unserer Region herauszuarbeiten, gezielt zu entwickeln und zu vermarkten.

Außerdem würde ich die Bemühungen der Landkreis-Wirtschaftsförderung um Fördermittel für Betriebe weiterhin konsequent unterstützen.
Auch würde ich als Landrat regelmäßig all diejenigen Akteure in einem Wirtschaftsbeirat zusammenführen, die sich um die wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Region bemühen: Förderstellen, Landkreis-Wirtschaftsförderung, Firmen, Schulen, Kammern und Verbände. Nur gemeinsam können brauchbare, konkrete Ideen und Konzepte entwickelt werden!

Nach dem Vorbild Teisnach:Weitere Technologie-Transferzentren schaffen!
Der Technologie-Campus der Fachhochschule Deggendorf in Teisnach hat eindrucksvoll bewiesen: Es kann gelingen, neue Arbeitsplätze für junge, gut qualifizierte Menschen (z. B. Ingenieure) im Landkreis Regen zu schaffen! Diesen Weg würde ich als Landrat weiterhin konsequent beschreiten. Es muss gelingen, weitere Technologie-Transferzentren in den Landkreis Regen zu holen: Möglich wäre dies etwa im Kunststoff-Bereich in Viechtach, weil dort bereits Unternehmen mit hoher Kompetenz in diesem Sektor sitzen. Auch würde ich für eine Anbindung von Zwiesel an den Glas-Campus in Spiegelau kämpfen.

Beim Straßen-, Schienen- und DSL-Ausbau endlich auch die eigenen Hausaufgaben machen!
Unser Landkreis braucht schnellstmöglich eine bessere Verkehrs- und Internetanbindung! Besonders dringend ist neben dem Autobahnzubringer Hangenleithen der (dreispurige) Ausbau von B11 und B85, um die tägliche Fahrt zum Arbeitsplatz abzukürzen und sicherer zu machen, sowie um die Lärmbelästigung für Anlieger zu vermindern (z. B. in Patersdorf).

Als Landrat würde ich mich aber nicht nur in München, Berlin und Brüssel dafür einsetzen, dass Gelder für den Straßen-, Schienen- und DSL-Ausbau in die Region kommen. Das allein ist zu wenig! Vielmehr würde ich dafür Sorge tragen, dass wir auch im Landkreis Regen selbst endlich unsere Hausaufgaben gründlich machen! Es darf uns nämlich nicht mehr passieren, dass bereits eingeplante Straßenbauprojekte seitens der Bayerischen Staatsregierung zurückgestellt werden müssen, weil die entsprechenden Planungen bei uns noch gar nicht abgeschlossen sind (z. B. Umgehungen Patersdorf und Langdorf-Zwiesel)! Klar ist für mich auch: Bei Ortsumgehungen müssen die jeweiligen Gemeinden als Betroffene zunächst einmal selbst sagen, ob und wie sie diese Umgehungen wollen. Diese Festlegungen würde ich als Landrat dann bestmöglich umsetzen.

Beste Bildung und Ausbildung im Landkreis gegen den Fachkräftemangel!
Der Landkreis Regen ist besonders stark vom demografischen Wandel betroffen. Deshalb muss es uns gelingen, jungen Menschen beste Bildungs- und Ausbildungsperspektiven zu eröffnen, um diese in der Region zu halten! Als Landrat würde ich dafür kämpfen, dass auch weiterhin laufend in Sanierung (z. B. Realschule Zwiesel), sowie Aus- und Neubau (z. B. Internat Hotelfachschule Viechtach) der landkreiseigenen Schulen investiert wird. Zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit und auch Fachkräftemangel müssen Landkreis, Kommunen, Schulen, Wirtschaft und Bildungsträger (z. B. Kolping-Berufsbildungszentrum Regen) noch stärker an einem Strang ziehen! Auch darf es keine Denkverbote bei der Anwerbung junger Fachkräfte von außen zur Deckung des Fachkräftebedarfs in bestimmten Branchen geben!

Oberstes Ziel:
- Schaffung neuer qualifizierter Arbeitsplätze!
- Schneller, bedarfsgerechter Ausbau von Straßen-, Schienen- und DSL-Anbindung!
- Beste Bildung und Ausbildung für unsere Jugendlichen!

Mein konkretes Ziel:
"Junge, qualifizierte Menschen dürfen künftig nicht mehr gezwungen sein, den Landkreis zu verlassen, weil sie für unsere Heimat überlebenswichtig sind!"