
Im Dezember 2004 bin ich in die SPD eingetreten, weil ich mich für mehr soziale Gerechtigkeit in meiner unmittelbaren Umgebung stark machen wollte. Schon seit meiner Kindheit fasziniert mich dabei das politische Wirken großer Sozialdemokraten wie Willy Brandt.
Meine ersten politischen Gehversuche machte ich im Jahre 2005 mit der übernahme des Vorsitzes der Jusos im Landkreis Regen - einer Aufgabe die mir bis heute sehr viel Freude bereitet. Das Bild zeigt die 2005 neu gewählte Juso-Kreisvorstandschaft.
Politik ist manchmal vergleichbar mit Kampfsport - Kampfsport um die besseren Konzepte und die Unterstützung innerhalb der Bevölkerung. Und das macht mir sehr viel Spaß! Hier im Bild bei einem Streitgespräch in der PNP-Redaktion Regen. (Foto: öttl, PNP)
Nach der Bundestagswahl 2005 trat ich bei der SPD - Bundestagsabgeordneten Bruni Irber (Deggendorf) meinen Dienst als Mitarbeiter an. Seither schnuppere ich regelmäßig ein bisschen bundespolitische Luft und bekommen guten Einblick in die politischen Prozesse der Bundeshauptstadt.
Seit April 2006 fungiere ich auch als stellvertretender Vorsitzender der SPD im Landkreis Regen. Mein Alter habe ich dabei niemals als Nachteil empfunden: In der Kreisvorstandschaft arbeiten Jung und Alt vorurteilslos und konstruktiv zusammen.
Am Rande des SPD-Bundesparteitags 2006 in Berlin traf ich zwei der bayerischen Parteitagsdelegierten: (v.r.) stellv. Juso-Landesvorsitzenden Thomas Asböck und SPD-Landtagsfraktionsvorsitzenden Franz Maget.
Ich selbst besuchte diesen Parteitag als jüngster SPD-Ortsvereinsvorsitzender Deutschlands auf Einladung von SPD-Generalsekretär Hubertus Heil. Im Bild mit Thomas Asböck und dem brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck.
Wer in der Politik mitreden will, muss sich zunächst eine fundierte Meinung bilden, wie hier bei der Nationalparkbegehung der SPD-Kreistagsfraktion. Mir persönlich widerstrebt es nämlich, mich halbklug zu Themen zu äußern, mit denen ich mich nie richtig befasst habe.
Im Juni 2007 leitete ich erstmals die niederbayerische Delegation zur bayerischen Juso-Landeskonferenz in Ingolstadt. Keine leichte Aufgabe, denn schließlich galt es, mit eigenen Anträgen und Personalvorschlägen wie in den letzten Jahren erfolgreich sein.
Anders als in anderen Parteien, dutzen sich innerhalb der SPD alle Mitglieder - vom Bundesvorsitzenden bis hin zur "einfachen" Genossin vor Ort. Es gibt kein Obrigkeitsdenken und daher eine gute Diskussionskultur. Hier im Bild im lockeren Gespräch mit SPD-Landtagsfraktionsvorsitzendem Franz Maget.
Wenn es die "Pflicht" erfordert, wird auch an unkonventionellen Orten gearbeitet, wie z.B. in der Bahn auf dem Weg in den Urlaub. Mir macht es sehr großen Spaß zu arbeiten - manchmal zum Leidwesen meines Freundeskreises.
Einen Teil meiner Freizeit verbringe ich damit, diverse Internetpräsenzen für SPD-Gliederungen in ganz Bayern zu programmieren. Im Bild stelle ich den SPD-Frauen im Landkreis Regen um Gerlinde Rein ihre neue Homepage vor.
Zu Besuch beim Familienfest der Rottal-Inn-SPD in Postmünster. Im Rottal fühle ich sehr wohl - nichtzuletzt deshalb, weil mich eine sehr enge Freundschaft mit dem stellvertretenden Juso-Landesvorsitzende Thomas Asböck, der dort zu Hause ist, verbindet.
Kooperation für eine gute Sache: Die SPD-Frauen und der SPD-Nachwuchs im Landkreis Regen führen regelmäßig gemeinsame Projekte durch. Hier im Bild: ein gemeinsamer Infostand zum Thema Mindestlohn im Regener Einkaufspark.
Im April 2006 wurde ich bei der Juso-Bezirkskonferenz in Zwiesel einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden des SPD-Nachwuchses in Niederbayern gewählt. Das Bild zeigt die niederbayerische Juso-Bezirksvorstandschaft.
Rechtsextremismus ist kein abstruses Phänomen, das es nur in Ostdeutschland gibt. Auch in Niederbayern fällt rechtes Gedankengut immer mehr auf fruchtbaren Boden. Dagegen kämpfen die Jusos seit Jahren. Bild: Anti-Nazi-Demo in Wunsiedel.
Das Schöne an der Juso-Arbeit ist, dass es nicht immer nur um reine Politik gehen muss. Für mich sind vor allem die Gemeinschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl der "GenossInnen" wichtig.
Hauptthema bei der Juso-Landeskonferenz 2006 in Würzburg war Wirtschaftspolitik. Die Konferenz stand unter dem Motto "It's the economy, stupid!". Im Bild stelle ich einen Antrag der niederbayerischen Delegation zur EU-Dienstleistungsrichtlinie vor.
Bei Kaffee und Kuchen nahmen sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Bodenmais im Mai 2007 Zeit für Anliegen und Anregungen der Bodenmaiser Senioren. Hier im Bild spreche ich mit Mathilde Ernst.
Die Jahreshauptversammlung der Arnbrucker SPD: als stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender kommt man in den SPD-Ortsvereinen im Landkreis sehr viel herum. Mit im Bild: Bezirksrätin Rita Röhrl.
Friends will be friends: mit Thomas Asböck (r.) und Christian Haas beim Tag der Demokratie 2006. Oft wird behauptet, in der Politik gäbe es keine Freundschaften. Ich sehe das anders und denke, Politik muss nicht zwingend ein schmutziges Geschäft sein.
Michael Adam, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, SPD-Bundestagskandidatin Rita Hagl, Bayerns SPD-Landesvorsitzender Florian Pronold, MdB
Vorne: Ex-Skirennläufer Christian Neureuther, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Ex-Skirennläuferin Rosi Mittermaier
Neben meinem Engagement in der Politik bin ich aktives Mitglied in verschiedenen Vereinen und Verbänden. Ich bin sehr gerne unter Menschen und denke, dass man nur dann ein guter Politiker sein kann, wenn man weis, was die Menschen bewegt und wo ihre Probleme liegen.
Natürlich bin ich - wie es sich für einen Sozialdemokraten gehört - auch Gewerkschafter, genauer gesagt Mitglied der Vereinten Dienst-leistungsgewerkschaft ver.di. Ich denke, dass Sozialdemokratie und Gewerkschaftsbewegung untrennbar zusammen gehören. Deshalb arbeite ich auch aktiv in den Kreisvorständen von ver.di und DGB mit.