Politische Bilanz - Michael Adam – Erster Bürgermeistermeister des Marktes Bodenmais & SPD-Landratskandidat für den Landkreis Regen
Michael Adam
Michael Adam Bundestagskandidat

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Michael Adam

Bürgermeister von Bodenmais, Kreisrat und Landratskandidat

Bodenmais 2008 – Über 6.500 Gästebetten verfügt der größte Ferienort des Bayerischen Waldes. Mitte der 90er Jahre erreichte die Marktgemeinde beinahe eine Million jährliche Gästeübernachtungen. Ferienidylle, Bergpanorama, weidende Kühe und Tradition an jeder Ecke: Auf den ersten Blick scheint die Marktgemeinde im Bayerischen Wald alle gängigen Bayern-Klischees zu erfüllen, aber mit der letzten Kommunalwahl hat sich der Kurort auf der politischen Landkarte eingekerbt. Im Ort ereignete sich bei der Bürgermeisterstichwahl am 16. März 2008 nämlich eine kleine kommunalpolitische Sensation, die Bodenmais weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt machte.

Eine kommunalpolitische Sensation

Bei den Kommunalwahlen 2008 stürzten 56,28 Prozent der Bodenmaiser Wähler den örtlichen CSURathauschef nach 18 Jahren vom Bürgermeisterstuhl und wählten den damals 23-jährigen Michael Adam zu ihrem Gemeindeoberhaupt. Der amalige Student der Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre war damit bei seinem Amtsantritt der jüngste hauptamtliche Bürgermeister Deutschlands. Diese Wahl ging deutschlandweit durch alle Zeitungen, Radiosender und TV-Anstalten. Der neugewählte Bürgermeister war Gast in unzähligen bekannten TV-Sendungen, darunter auch "Johannes B. Kerner" in Hamburg. So gelang es Michael Adam, für den Bayerischen Wald nach außen hin den Ruf einer frischen, modernen und weltoffenen Region zu prägen.

 Ein schweres Erbe für den jungen Rathauschef

Doch Michael Adam musste ein schweres Erbe antreten: 16,8 Millionen Euro Schulden hatten sich über die letzten Jahre angehäuft in der Marktgemeinde und bis zu seinem Amtsantritt existierte nicht einmal ein Haushalt für das laufende Jahr. Der Ort war bei seiner Amtsübernahme faktisch pleite. "Das war ein Totalschaden, wir waren praktisch zahlungsunfähig", erinnert sich Michael Adam. Der zum Zeitpunkt der Kommunalwahl laufende Hallenbadumbau und die bereits vorhandenen, ersteckten Kassenkredite trieben die faktische Schuldenlast des Marktes Bodenmais auf satte 18,8 Millionen Euro. Damit stand jeder Bodenmaiser mit einer Verschuldung von rund 5.600 Euro in der Kreide – die dritthöchste Pro-Kopf-Verschuldung aller Gemeinden in Bayern.

Prüfungsverband attestierte chaotischen Zustand der Marktverwaltung

Auch galt es für Michael Adam, eine lange Liste an Mängeln und Prüfungsfeststellungen des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbands aus den Vorjahren abzuarbeiten. Dieser schrieb in seinem Prüfungsbericht, den Adams Vorgänger gründlich unter Verschluss hielt: "Der ordnungsgemäße Gang der Geschäfte ist weitestgehend nicht gewährleistet." Beamtendeutsch für: "Die Verwaltung funktioniert überhaupt nicht mehr."

Haupteinnahmequelle Tourismus drohte massiv wegzubrechen

Auch die fast ausschließliche Einnahmequelle des Ortes, der Tourismus, drohte Bodenmais völlig wegzubrechen: Dem Ferienort hatten die starken Rückgänge des ostbayerischen Tourismus in den letzten Jahren massiv zugesetzt. Von knapp einer Million jährlicher Übernachtungen Mitte der 90er Jahre waren im Jahre 2007 gerade einmal 692.000 Nächtigungen übrig geblieben – eine für den Ort und seine zahlreichen Vermietungs-, Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe wahrlich existenzbedrohende Entwicklung.

Mut und Durchsetzungsvermögen – auch bei unpopulären, aber notwendigen Entscheidungen

Einarbeitungszeit blieb Michael Adam nach seiner Wahl zum Bürgermeister kaum. Zu groß und akut waren die Probleme des Ortes: Erste Ziele des jungen Bürgermeisters waren es, einen belastbaren Haushalt zu erstellen, die marode emeindeverwaltung neu zu ordnen und den Tourismus wieder anzukurbeln, damit die gemeindliche Einnahmebasis wieder passt. Mit Durchsetzungsvermögen ging er diese Ziele an und bewies, dass er auch den Mut zu unpopulären, aber notwendigen Entscheidungen hat, wenn er von deren Richtigkeit überzeugt ist. Die finanzielle, administrative und touristische Neuausrichtung des Marktes Bodenmais war für viele zunächst ein schmerzlicher Prozess. Am Ende gab und gibt der Erfolg Michael Adam und seinem Team aber Recht.

Bisherige Ergebnisse von Michael Adams Bürgermeistertätigkeit

Neuorganisation der Bodenmaiser Marktverwaltung

In den letzten drei Jahren ist es gelungen, die Marktverwaltung personell neu aufzustellen und zum Teil
aus- und fortzubilden. Dies war dringend notwendig, da praktisch kein gemeindlicher Aufgaben- und
Tätigkeitsbereich im Mai 2008 zur Zufriedenheit der Prüfer der Rechtsaufsicht funktionierte. Seither wurden die seitenlangen Prüfungsfeststellungen so gut wie vollständig abgearbeitet. Eine von Michael Adam selbst beantragte Sonderprüfung der Verwaltung machte deutlich, dass die Verwaltung heute rechtlich einwandfrei wie ein moderner Dienstleistungsbetrieb funktioniert. Ziel des Bürgermeisters war es auch stets, zentrale Bereiche wie die Tourismusarbeit als privatwirtschaftliches Unternehmen zeitgemäß zu führen. Denn gerade Tourismusarbeit erfordert heute ein hohes Maß an Flexibilität, Service und auch Vertriebsorientierung.

Konsolidierung des Haushalts entschlossen und erfolgreich angepackt

Auch haushalterisch ist Bodenmais heute auf einem guten Weg. Bei seinem Amtsantritt fehlten im Haushalt jährlich rund eine Million Euro, um die laufenden Kosten zu bestreiten. In einem schmerzlichen Prozess der Haushaltskonsolidierung hat Bürgermeister Michael Adam in Marktgemeinderat und Öffentlichkeit dafür gekämpft, den Haushalt wieder ins Lot zu bringen: Verwaltungsabläufe wurden streng optimiert, Personalkosten reduziert, unnötige Ausgaben wurden
rigoros gekürzt, alle Einnahmepotenziale ausgeschöpft. Wichtig war Michael Adam dabei stets die
Beteiligung der Bevölkerung, die er in einer eigens einberufenen Haushalts-Bürgerversammlung in seine
politische Arbeit eingebunden hat.

Schuldenabbau trotz Zukunftsinvestitionen und Weltwirtschaftskrise

Im Jahre 2010 konnte der Markt Bodenmais seinen Schuldenhöchststand von 18,8 Millionen Euro
erstmals deutlich reduzieren. Auch 2011 können die gemeindlichen Verbindlichkeiten wieder weiter
zurückgeführt werde, obwohl in den letzten Jahren verschiedene Lasten und Investitionen gestemmt
werden mussten: Die Weltwirtschaftskrise führte zu erheblichen Steuermindereinnahmen, die gemeindliche Grund- und Mittelschule wurde für rund 1,7 Millionen Euro energetisch saniert, und ein gemeindliches Neubaugebiet mit Familienförderung konnte ausgewiesen werden, um Perspektiven für junge Menschen zu schaffen. Auch musste rund eine Million Euro "versteckter" Kassenkredite in "echte Schulden" umgeschuldet werden. Gleichzeitig wurden vorhandene Infrastruktur, gemeindliche Tourismusarbeit und wichtige Sozialleistungen nicht vernachlässigt. Trotz dieser Belastungen wird der gemeindliche Schuldenstand zum Jahresende 2011 nach Haushaltsplan bei 15,9 Millionen Euro liegen – 18,2 Prozent unter dem Schuldenhöchststand von 18,8 Millionen Euro!


Bodenmais – heute einer der erfolgreichsten Ferienorte Bayerns

Heute ist Bodenmais einer der am schnellsten wachsende Ferienort in ganz Bayern. Durch die Einführung zeitgemäßer Tourismus- und Vertriebsstrukturen im Rahmen einer gemeindlichen Tourismus-GmbH konnte der Rückgang der Übernachtungszahlen seit 2008 nicht nur gestoppt, sondern sogar umgekehrt werden. 692.000 Nächtigungen im Jahre 2007 standen 2008
bereits wieder 775.000 Übernachtungen gegenüber– eine Steigerung um 11,2 Prozent in Zeiten der Weltwirtschaftskrise. Nach weiteren Zuwächsen im Jahre 2009 konnten 2010 865.120 Übernachtungen registriert werden – ein Plus von 25 Prozent im Vergleich zum touristischen Krisenjahr 2007! Für das Jahr 2011 ist eine weitere Steigerung der Übernachtungszahl angepeilt.

Touristische Neupositionierung des Ortes

Gemeinsam mit Geschäftsführer Andreas Lambeck und den Mitarbeiterinnen der Bodenmais Tourismus& Marketing GmbH ist es Michael Adam aber nicht nur gelungen, die Übernachtungszahlen wieder deutlich zu steigern. Vielmehr haben sich auch Vertrieb und Marketing des Ortes komplett gewandelt. War Bodenmais noch vor wenigen Jahren in seinen Quellmärkten als "etwas angestaubter Ort im Bayerischen Wald" bekannt, so hat sich Bodenmais heute wieder zu einer modernen Marke entwickelt. Zeitgemäße Werbung und Produktentwicklung (wie die "Urwald- Werbung" und Produkte wie "Dorfclub.de") bringen neben Stammgästen nun auch verstärkt Familien mit Kindern und Gäste in den Ort, die den Bayerischen Wald vorher nicht kannten. Mit Produkten wie "Golf by Bodenmais" setzt die Marktgemeinde heute auch auf regionale Kooperationen mit Golfplätzen in benachbarten
Kommunen. Unzählige Neuerungen wurden eingeführt, um den Ferienort Bodenmais wieder attraktiv für Urlauber zu gestalten. Kürzlich konnte auch der Umbau des alten Bodenmaiser Kurhauses zum "WellVital-Gesundheitszentrum Bodenmais" beschlossen werden – ein echtes Alleinstellungsmerkmal
für den Ort im Gesundheitstourismus. 

Transparenz und Bürgerbeteiligung als neuer Politikstil

Oberste Ziele waren und sind für Michael Adam von Anfang an Transparenz und Bürgerbeteiligung. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit legte er daher schonungslos Finanzen und Prüfungsbericht des Marktes Bodenmais offen. Seither lädt Adam die Bodenmaiserinnen und Bodenmaiser nicht nur – wie rechtlich vorgeschrieben – einmal jährlich zu einer Bürgerversammlung ein, sondern bindet die Bevölkerung mehrmals pro Jahr in Bürgerversammlungen in das politische Geschehen des Ortes ein. Im Rahmen von Anlieger-, Vereinsvertreter- und Vermieterversammlungen, aber auch Bürgerarbeitskreisen, konnten sich die Bürgerinnen und Bürger auch immer wieder selbst in
Zukunftsentscheidungen einbringen.

Zusammenarbeit über alle Partei- und Gemeindegrenzen hinweg

Dass Michael Adam zwar feste politische Grundsätze hat, jedoch kein sturer Parteipolitiker ist, zeigte sich nach seiner Wahl zum Bürgermeister in der Arbeit im Bodenmaiser Marktgemeinderat sehr schnell. Pragmatische Sachentscheidungen liegen ihm (am Herzen), parteipolitische Taktierereien sind ihm fremd. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass im Marktgemeinderat heute ein kritischer, aber stets ehrlicher und konstruktiver Arbeitsstil vorherrscht, der den heilklimatischen Kurort wieder nach vorne gebracht hat. Selbiges gilt für Michael Adam auch bei der Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg. So bemühte sich der junge Bürgermeister etwa massiv um die Gründung einer landkreisweiten, touristischen Incoming-Agentur (Tourismusvertrieb).

Guter Draht „nach oben“ durch überörtliche Parteiämter

Einen guten Draht "nach oben" zur Landes- und Bundespolitik stellt Michael Adam auch durch seine gewichtigen Parteiämter sicher: Michael Adam ist nicht nur SPD-Kreis- und Bezirksvorsitzender, sondern auch Mitglied des bayerischen SPDLandesvorstands. Auf diese Weise konnte er als Bürgermeister stets den kurzen Draht zu überörtlichen Behörden, Ämtern und Ministerien zum Wohle des Ortes nutzen.

Bekanntheit auch bei überregionalen Medien

Nicht nur nach seiner Wahl machte Michael Adam durch Auftritte etwa bei "Johannes B. Kerner" von sich reden. Auch in seinen bisherigen Amtsjahren als Bürgermeister war Adam immer wieder gefragter Gast zu kommunal- und landespolitischen Themen. Bereits mehrfach wurde er so beispielsweise in die bekannte und weit beachtete "Münchner Runde" des Bayerischen Fernsehens eingeladen. Michael Adams Stimme wird also nicht nur in seiner Heimatgemeinde, sondern weit darüber hinaus gehört.